Jana Zöll zu Gast im Tanzlabor am 2. Februar 2018

/ Januar 16, 2018/ Allgemein

Im Tanzlabor Leipzig wird ab 2018 eine Interessenvertretung für Künstler*innen mit Handicap gegründet. Damit soll gesichert werden, dass über Sprach- und Mobilitätsbarrieren hinweg die Bedürfnisse und Bedarfe für Tänzer*innen mit Handicap sichtbar gemacht und handlungsorientierte Weg entwickelt werden.

Der Gesprächskreis: Künstler*innen mit Handicap findet am 2. Februar 2018 im Soziokulturellen Zentrum Die VILLA, Lessingstrasse 7 statt.
Uhrzeit: 16:30 bis 18:00 Uhr

Als Gast und Mit- Moderatorin dieses Gesprächskreises begrüßen wir Jana Zöll im Tanzlabor Leipzig.

Aus der Biografie der Künstlerin und Inklusionsberaterin
Jana Zöll spricht neben Deutsch auch Englisch, Grundkurs Französisch und Spanisch. Zu ihren besonderen Fähigkeiten zählt sie Grundkurs Steppen, Gesang (vorwiegend Chanson), Tellerjonglage, Schwimmen, Szenisches Schreiben, Cameraacting und Grundkurs Trommeln (Djembe). Nach dem Abitur am St. Michael Gymnasium Bad Münstereifel 2004 absolvierte sie eine Schauspielausbildung an der Akademie für Darstellende Kunst adk-ulm und wurde ab Dezember 2007 in der Künstlervermittlung aufgenommen. 2005 wirkte sie im Tanzworkshop unter der Leitung der japanischen Choreographin Manri Kim von der Performencegruppe Taihen mit. 2016 beteiligte sie sich am Tanzworkshop unter der Leitung von Mitgliedern der Candoco Dance Company.  In verschiedenen Workshops gibt sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter: „Workshops inklusiv gestalten“ – mit Stefan Burkhardt (2015) und „Künstlerische Workshops inklusiv gestalten“ – mit Stine Nilsen (Candoco Dance Company) (2015).

2017 war Jana Zöll zum ersten Mal Gast in den offenen Proben im Tanzlabor Leipzig.
Für 2018 ist eine beratende Zusammenarbeit geplant. Den ersten Gesprächskreis
„Künstler*innen mit Handicap moderierte Jana Zöll gemeinsam mit Marion Müller
vom Tanzlabor Leipzig. Jana Zöll stellte ihren Weg vor,  wie sie Künstlerin wurde und welche unterstützenden und behindernden Erfahrungen sie dabei machte. Dabei spielten drei Punkte in ihrer Biografie eine besondere Rolle: 1. ihr eigener Wille und die Freude Eigenes zu kreieren, 2. alle schulischen Qualifizierungen und 3. ausreichend Assistenzen.