Connection Impossible (2011/2012)

Plakat connection impossibleChoreografie: Marlen Schumann

Künstlerische Assistenz: Julia Sparmann

Tänzer*innen: Jana Rath, Ingo Lämmel, Lisa Zocher, Katja Barufke, Samiel Duvoisin

 

„Tut…Tut…Tut…“. Besetzt. Zweiter Versuch: „Diese Nummer ist derzeit nicht vergeben“. Ein letzter Versuch: „Dü…Düü…Düüüt….kein Anschluss unter dieser Nummer.“

Unser Dasein verheddert sich nicht selten wie in einem alten Telefonnetz. Manchmal regnet, hagelt oder stürmt es so heftig in unserer inneren Welt, dass wir keine Verbindung nach außen bekommen. Da ist nichts als Stille, Rauschen, seltsames Piepen. Kein Anschluss! Welche Praktiken wenden wir an, um wieder Anschluss zu finden?
Klar, können wir auflegen und es lassen. Meist aber probieren wir es wieder und wieder und wieder. Manche begeben sich in die Windungen des Telefonnetzes und ergründen das Problem technisch. Oder wir verlassen uns auf unsere Intuition und wählen aufs Geratewohl eine neue Nummer.
Um den Anschluss an die Welt und unser Gegenüber nicht zu verlieren oder wieder zu finden, müssen wir gelegentlich in uns gehen und Leitungen neu verlegen. Was sind unsere Bedürfnisse und Wünsche, was vermissen wir, was fehlt? Wenn wir die Richtung ändern, stoßen wir an unsere eigenen Grenzen und müssen sie wohl oder übel überschreiten. Wir hören nur Rauschen und dann eisige Stille. Was passiert da? Verzweiflung, Hoffnung, Wille und Zwang prallen aufeinander und schütteln uns durch. Die Suche nach der Verbindung beginnt…

Förderer 2011:

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Trailer:

Dokumentation: