Das Tanz-Labor Leipzig macht ein neues Tanz-Stück.
Das Tanz-Stück heißt:

Parallele Welten.
Parallel ist ein schweres Wort.
Es bedeutet:
Dinge passieren zur gleichen Zeit.
Worum es in dem Tanz-Stück geht
Im Tanz-Stück geht es um Entscheidungen.

Jeden Tag treffen wir Entscheidungen.
Manche Entscheidungen sind klein.
Zum Beispiel:
– welche Kleidung ziehe ich heute an
– welchen Weg gehe ich heute zur Arbeit
Manche Entscheidungen sind groß.
Zum Beispiel:
– welchen Beruf möchte ich machen
– wo möchte ich wohnen
Jede Entscheidung verändert das eigene Leben.
Manchmal mehr.
Manchmal weniger.
Zum Beispiel:
Manchmal passiert nichts Besonderes auf dem Weg zur Arbeit.
Manchmal passiert etwas Schönes.
Vielleicht lernt man einen netten Menschen kennen.
Manchmal passiert etwas Schlimmes.
Zum Beispiel ein Unfall.
Im Tanz-Stück fragen wir uns:
Was kann alles durch eine Entscheidung passieren.
Mit jeder Entscheidung verändert sich die Welt.
Im Tanz-Stück spielen wir mit Entscheidungen.
Wir tun so:
Als können wir Entscheidungen zurück-nehmen.
Und dann eine andere Entscheidung treffen.
Was die Tänzer und Tänzerinnen auf der Bühne machen
Auf der Bühne sind insgesamt 4 Tänzer und Tänzerinnen.
Und eine Person für die Musik.

Die Tänzer und Tänzerinnen begegnen sich.
Sie treffen Entscheidungen.
Die Entscheidungen verändern den weiteren Tanz.
So entsteht immer etwas Neues auf der Bühne.
Es gibt viele Bewegungen auf der Bühne.
Bei jeder Entscheidung passiert etwas mit den Bewegungen.
Zum Beispiel:
Bewegungen wiederholen sich.
Oder Bewegungen verändern sich.
Oder neue Bewegungen kommen hinzu.
Bewegungen werden auch rückwärts getanzt.
Um eine Entscheidung zurück zu nehmen.
Wer die Idee für das Tanz–Stück hatte
Die Idee ist von:
– Roman Windisch
– Felix Kerkhoff
Roman Windisch ist der Choreograf.
Das bedeutet:
Er arbeitet mit den Tänzern und Tänzerinnen.
Er trifft viele Entscheidungen.
Zum Beispiel:
Welche Bewegungen in das Tanz-Stück kommen.
Dabei hilft ihm Josephine Wöhler.
Sie achtet auf den Aufbau vom Tanz-Stück.
Diese Arbeit heißt auch:
Dramaturgie.
Wer beim Tanz–Stück mitmacht
Die Tänzer und Tänzerinnen heißen:
– Annika Tscherwen
– Emma Lee Schätzlein
– Felix Kerkhoff
– Katja Mieder
Die Musik macht Sophia Günst.
Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten zusammen beim Tanz-Stück.
Das heißt auch: Inklusive Arbeit.
Wann das Tanz–Stück gezeigt wird
Das Tanz-Stück wird gezeigt:

– am 25. September 2026 um 20 Uhr
– am 26. September 2026 um 20 Uhr
– am 27. September 2026 um 18 Uhr
Mehr Informationen dazu hier:
www.lofft.de
Die Informationen sind nicht in Leichter Sprache.
Das Tanz-Stück wird im LOFFT – DAS THEATER gezeigt.
Die Adresse ist:
Spinnerei-Straße 7
Halle 7
04179 Leipzig

Eintritts-Karten gibt es hier:
www.lofft.de
Wollen Sie Eintritts-Karten bestellen?
Dann rufen Sie diese Nummer an: 0341 355 955 10
Oder schreiben Sie eine E-Mail an: tickets@lofft.de
Brauchen Sie Hilfe beim Bestellen der Eintritts-Karten?
Oder haben Sie noch Fragen?
Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an: kontakt@tanzlabor-leipzig.de
Barriere–Freiheit im LOFFT – DAS THEATER

Das Tanz-Stück wird im LOFFT – DAS THEATER gezeigt.
Das Theater ist rollstuhl-gerecht.
Park-Plätze sind vor dem Haus.
Es gibt einen Fahrstuhl.
Und eine Behinderten-Toilette.

Vor dem Tanz-Stück zeigen wir blinden Menschen die Bühne.
Sie dürfen alles auf der Bühne anfassen.
Blinde Menschen wissen dann:
– So sieht die Bühne aus.
– Diese Dinge sind auf der Bühne.
Das nennt man Tast-Führung.
Für die Tast-Führung können Sie sich anmelden.
Schreiben Sie uns dafür eine E-Mail an: kontakt@tanzlabor-leipzig.de
Und es gibt Audio-Deskription.
Blinde Menschen bekommen Kopf-Hörer.
Eine Stimme spricht dann:
– So sehen die Tänzer und Tänzerinnen aus.
– So bewegen sich die Tänzer und Tänzerinnen auf der Bühne.
Blinde Menschen verstehen das Tanz-Stück dann besser.

Für gehörlose Menschen gibt es Gebärden-Sprache.
Neben der Bühne steht eine Gebärden-Sprach-Dolmetscherin.
Sie beschreibt die Worte und Musik mit ihren Händen.
Und mit Bewegungen in ihrem Gesicht.
Gehörlose Menschen wissen dann:
– Das sagen die Tänzer und Tänzerinnen auf der Bühne.
– Die Musik ist schnell oder langsam.
– Die Musik ist laut oder leise.
Gebärden-Sprache gibt es an 2 Tagen:
– am 25. September 2026. Das ist ein Freitag.
– am 26. September 2026. Das ist ein Samstag.

Der Text ist geprüft von:
– Beate Schlothauer
– Jan Schlothauer
– Uwe Kasdorf
Vielen Dank.
Danke auch an Leben mit Handicaps e.V.