PARALLELE WELTEN – wir stellen uns vor – Künstlerische Leitung + Künstlerische Mitarbeit
Die neue Produktion „PARALLELE WELTEN“ des Tanzlabor Leipzig unter künstlerischer Leitung von Roman Windisch feiert am 25. September 2026, um 20 Uhr im LOFFT – DAS THEATER Premiere. Weitere Aufführungen finden am 26. und 27. September 2026 statt. Hier geht es zu den Tickets.
Vorab stellen wir euch das künstlerische Team der Produktion näher vor. Roman Windisch übernimmt die Choreografie der Produktion. Unterstützend mit ihm zusammen arbeiten Felix Kerkhoff (Konzeption) und Josephine Wöhler (Dramaturgie).
Roman Windisch – Choreografie & künstlerische Leitung

Roman Windisch ist Choreograph und Dozent mit einem Schwerpunkt auf Tanztheater, Modern Dance und Improvisation. Nach seinem Studium an der Tanzakademie Rotterdam sowie der Fontys Kunsthochschule Tilburg schloss er den Bachelor of Fine Arts mit der Spezialisierung Choreographie ab.
Als Dozent ist Roman Windisch an der Universität Leipzig (Sportfakultät) tätig und unterrichtet zudem als Fachdozent für Tanz am BIP Kreativitätszentrum Leipzig.
Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im mixed-abled Bereich. Als Choreograph und Ausbilder arbeitet er im Rahmen des Tanzlabor Leipzig mit inklusiven Tanzformaten und verbindet künstlerische Arbeit mit pädagogischen Ansätzen. Seit 2008 realisiert er zudem als freischaffender Choreograph eigene Produktionen und internationale Kooperationen, unter anderem mit der Ho Chi Minh Ballet School sowie dem HBSO Saigon.
Seine Arbeiten und künstlerischen Projekte wurden bei verschiedenen Festivals und Veranstaltungen präsentiert, darunter das ITs Festival Amsterdam, das Lichtfest Leipzig sowie „Stuttgart Solo Choreo“.
Roman Windisch arbeitet insbesondere im Spannungsfeld von Tanztheater, zeitgenössischem Tanz, Improvisation und inklusiver Bühnenarbeit.
Worauf bist du bei dieser Produktion besonders gespannt?
Auf eine unendliche Reise.
Felix Kerkhoff – Konzeption

Felix Kerkhoff wurde 1988 in Homburg im Saarland geboren, studierte zunächst Mathematik in Berlin und lebt seit 2014 in Leipzig. Seit 2013 steht er regelmäßig als Schauspieler auf der Bühne, vor der Kamera und in der Sprecherkabine. Seit 2018 arbeitet er außerdem als Lehrer für Darstellendes Spiel am BIP Kreativitätsgymnasium in Leipzig. Sein Theaterregiedebüt gab er 2024 mit einer Collage zum 100. Todestag von Franz Kafka am Neuen Schauspiel Leipzig. Außerdem engagiert er sich ehrenamtlich im Filmverein polarisfilm e.V., unter anderem als Vorstandsmitglied, Drehbuchautor und Acting Coach.
2024 erhielt er die Bühnenreife der paritätischen Prüfungskommission in Wien. Schauspielunterricht erhielt er unter anderem bei Rafael Meltzer, Sprechunterricht bei Alexis Krüger und Gesangsunterricht bei Shira Bitan (alle in Leipzig). Darüber hinaus nahm er an Weiterbildungen im Bereich Physical Theatre bei Cornelia Kloppe und der Masterclass Emotional Expression bei Samuel Núñez (Leipzig, Berlin, Köln) teil.
Worauf bist du bei dieser Produktion besonders gespannt?
Bei einer Flamenco-Aufführung in Spanien dachte ich: „Warum überhaupt noch sprechen im Theater, wenn Tanz alles ausdrücken kann?“ — Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Ensemble, die Ausdrucksformen des Sprechtheaters, des Tanzes und der Musik zu erkunden, zu verbinden und zu erleben.
Josephine Wöhler – Dramaturgie

Josephine Wöhler ist seit 2017 freischaffende Theaterspielleiterin und Theaterpädagogin, vorrangig in Sachsen und Thüringen. Nach ihrem Studium der Kultur- und Medienpädagogik, in dem sie den Schwerpunkt Theaterpädagogik setzte, arbeitete sie für zwei Jahre als Theaterpädagogin fest am Theater der Jungen Welt, in Leipzig. Bis 2025, war sie für zehn Jahre im künstlerischen Leitungsteam der generationsübergreifenden und inklusiven Theatergruppe CLUB MELO, am TdjW („Staub in den Augen“, „Heeme“, „Woyzeck“, „Mau Mau Royal“, „Gewaltig“, „Liebe trifft Chaos“, „Geprägt!“, „Mensch ärgere dich nicht“, „It’s Party time!“). Seit 2023 inszeniert sie mit DIE KIDDIES Theaterstücke am Theater Altenburg Gera („Die Neue“, „Die Impronisten“, „Glück gehabt?!“). Darüber hinaus hat Josephine Wöhler für freie Theater wie das Stellwerk in Weimar („Aus dem Hundert-Morgen-Wald“) oder das Theatrium in Kooperation mit Greater Form („Escape“) in Leipzig, sowie für Institutionen, wie Kuhstall e.V. („Die Wunschfabrik“), Schweizerhaus Püchau e.V. („Spätlese“, „Sag mir den Sommer ins Ohr“), Mühlenregion Nordsachsen e.V. („Auf den Spuren von Ebbeckes Mühle“, „Klipp Klapp“) oder Steinhaus Bautzen („How (not) to revolution“)gearbeitet. Neben Theaterproduktionen entwickelt sie in künstlerischen Teams interaktive Ausstellungen und Audio-Touren. Wöhler arbeitet meist interdisziplinär und bevorzugt kollektive Arbeitsprozesse. In ihren Projekten verknüpft sie unter anderem biografische oder politische Themen mit der Auseinandersetzung durch Material oder Bewegung.
Worauf bist du bei dieser Produktion besonders gespannt?
„Was wäre wenn … ?“ ist sicher eine Frage, die sich viele stellen. Ich auch. Wie schön, dass die Bühne ein Raum zum Experimentieren ist, denn in der Realität können wir nichts rückgängig machen. Oder vielleicht doch …